Ich könnte am ersten Tag wohl kaum glücklicher sein!
Meine Familie is so unheimlich nett und versucht alles damit es mir gut gehtMeine Wohnung und das Haus sind einem Schöner Wohnen Magazin entsprungen anders kann ich mir das nicht erklären!Die Gegend is wie aus nem Bilderbuch! (ach was hab ich England vermisst!)Die Kinder reden und reden, Jamie ist mit seinen 6 Jahren schon ein wahrer GentlemanBel mit ihren 4 hats faustig hinter den Ohren aber is einfach zu süßUnd Anna und ich sind schon jetzt beste Freundinnen :DMorgen steht schon einiges an- meine erste Fahrstunde- Jamie zeigt mir Watlington- Anna und ich gehen zu einer ihrer besten Freundinnen deren Au Pair auch aus Deutschland kommt- und schließlich holt mich Wiebke eventuell ab ;)Bald werd ich auch mal zeigen wie ich hier jetzt so wohneaber jetzt leg ich erst mal die Füße hoch und entspanne ;)read you soon!
Ungefähr so sah der Überblick des ersten Tages aus.
Und ungefähr so sieht er heute nach genau einer Woche noch immer aus.
Kaum zu glauben, dass es schon eine Woche er ist seit ich hier angekommen bin.
Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor. Ich hab mich in Rekordgeschwindigkeit hier eingelebt unzählige deutsche Au Pairs kennen gelernt, war in Oxford feiern und shoppen und fühle mich als hätte ich schon immer hierher gehört.
Lucy und Tom meine Hosteltern freuen sich übermäßig dass ich mich so schnell hier eingelebt habe, mir die neue Arbeit kaum etwas ausmacht und die Kinder mich auf Anhieb mochten.
In meinen eigenen kleinen Vier-Wänden fühle ich mich wie zu Hause (bis auf das gelegentliche Einschlafproblem - mein Kühlschrank dröhnt mir ca. alle 15 Minuten die Ohren voll).
Heimweh hat sich bisher noch immer nicht gemeldet zumal ich hier oben in meiner Wohnung auch so gut wie nie alleine bin, Oscar und Danny die zwei Kater wälzen sich zu gerne auf meinem Teppich.
Achja, da ist ja noch das Fahren auf der 'falschen' Seite. Ja was soll ich dazu sagen? Von eine auf die andere Minute wurde es für mich zur richtigen Seite. Fahrlehrer James war überzeugt und hatte nichts zu beanstanden. Auch wenn ich noch immer lieber das Navi zur Hand nehme bei etwas seltener gefahrenen Strecken...
Hier ein paar Anekdoten aus meinem derzeitigen Leben in Gummistiefeln:
Gerade erst heute hat Danny seine Mäusejagt von gestern fortgesetzt (tote Maus im Wohnzimmer).
Nachdem ich Jamie und Bel aus der Schule abgeholt habe und wir zu dritt in der Küche standen höre ich ein verdächtiges Quieken, das ich nur einem Lebewesen zuordnen konnte - einer Maus.
Ein kurzer Blick um die Ecke genügte und schon sah ich Danny in der hintersten Ecke des Wohnzimmers sitzen und auf ein kleines, dunkelbraunes, rundes Etwas starren. Den armen Kater - der es ja nur gut meinte indem er uns eine Maus als Geschenk mitgebracht hat - musste ich erst einmal verscheuchen um zwei Sekunden später festzustellen dass nun zwei Kinder in der Ecke standen und die Maus in die Ecke drängten.
''Oh look Lisa! Isn't that a cute little mouse?''
''Yes Belli, but would you mind to step back a bit?
Ah and Jamie would you go and find something that we can put the mouse in and carry it out?''
Und wie soll es anders sein war die Faszination über eine lebende Maus um einiges größer als die Disziplin mit zuzuhören.
''Belli, Jamie, listen! Bellie you go and find some cheese! And Jamie you go and finde a box or something like that!''
Endlich wurden die Augen größer und beide stürmten aus dem Wohnzimmer, völlig aus dm Häuschen eine Maus retten zu können, wer hätte auch gedacht, dass im Wohnzimmer ein solches Abenteuer wartet, gleich nach der Schule!
Drei Sekunden später höre ich aus der Küche Bel rufen.
''Lisa, Lisa! I neeeeeeeed you! I neeed you to help me, pleeeeeease!''
In der Küche sah ich Belli dann auf Zehenspitzen und ausgestreckten Armen und Fingerchen vor dem Monsterkühlschrank stehen.
''I caaaan't reach the cheeeese! Hurry hurry! Would you give me a peace of iiiiit?''
Ich brach ihr wie gewunschen ein Stück ab und als wir wieder in die Küche kamen sah ich schon Jamie in der Ecke knien, bei dem Versuch die Maus mit einer Kehrschaufel aufzuspießen - zu seiner Verteidigung, er wollte sie selbstverständlich nur auf die Schaufel befördern.
Zum Glück stand gleich auf dem Wohnzimmertisch ein kleiner Karton bereit (es hat auch seine guten Seiten, dass die Kinder alles stehen und liegen lassen).
Belli schmiss ganz aufgeregt den Parmesan in die Schachtel und ich versuchte die Maus in die Kiste zu locken.
Nachdem ich dann endlich auch die Türe wieder geschlossen habe (zwei Kinder warteten erst einmal 4 Minuten in der Kälte bis die Maus auch wirklich sicher war) fand ich Bel dicht an meiner Seite.
''Lisa I'm sooo glad we did some cheese in the box! I'm sure the mouse only went in the box because of my cheese!''
''Oh yes I'm pretty sure that's only because of your cheese Belli, thanks a lot, glad you put the cheese in there!''
Nach all der Aufregung hat mich schließlich das stolze Kindergrinsen in Bels Gesicht noch mehr zufrieden gestellt.
Andere Geschichten folgen!
Meine Pläne für die nahe Zukunft?
- morgen Pubbesuch mit vorherigem Kochen bei Anna mit Ines (beides deutsche Au Pairs aus der unmittelbaren Nähe)
- Samstag Au Pair Treffen in Oxford zu dem ich mit Judith (ein Au Pair, dass erst vor 3 Tagen ankam) hingehe
- Samstagabend evtl feiern in Oxford
- Sonntag wenn das Wetter mitspielt (das mich bisher noch nie enttäuscht hat) evtl Bath oder Cambridge
Und was macht ihr so? ;)
Love,
Lisa
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